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Wie funktioniert Notstrom und wo liegen die Unterschiede?

Bei einem Stromausfall funktioniert – entgegen der allgemeinen Erwartung – auch jede „normale“ Photovoltaikanlage für die Dauer des Stromausfalls nicht. Durch ein Not- oder Ersatzstromsystem gibt es jedoch die Möglichkeit, den selbst erzeugten Solarstrom auch bei Ausfall des öffentlichen Stromnetzes weiter zu nutzen. Von Notstrom ist dann die Rede, wenn eine unterbrechungsfreie Stromversorgung nicht mehr gewährleistet ist. Bei einem eintretenden Stromausfall springt das Notstromsystem der Solarstrom-Speicheranlage „unmittelbar“ (Umschaltzeit beachten) an, um den Haushalt weiterhin mit Strom zu versorgen.

Eigenverbrauchssysteme, also Photovoltaikanlagen mit integriertem Batteriespeichersystem können bei Netzausfall wichtige Verbraucher versorgen. Viele Wechselrichter-Hersteller bieten in Kombination mit ausgewählten Batterien eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion (inselfähig) an. Damit wird dem Hausbesitzer eine erhöhte Versorgungssicherheit für sein Eigenheim ermöglicht. Wichtig ist hierbei, auf die Leistung zu achten. Es gibt Hersteller, die einmal gerade 1-2 KW Leistung aus dem System bereitstellen und dann auch nur einphasig. Deutlich besser wäre da eine Variante, die 5-12 KW Leistung (abhängig von der Wechselrichterleistung) dem Haus zuführt und dreiphasig ist. Auch eine Versorgung nur über den Speicher, weil eine gewisse Leistung über den Speicher reserviert ist, ist keine Notstromlösung, wird aber gerne so angeboten.